Geisweider Grundschule gewinnt Spielezimmer!

Initiative „Spielen macht Schule“ stattet Geisweider Schule  mit einem Spielezimmer aus.

 

Die Geisweider Schule hat dank ihres originellen und durchdachten Konzepts für ein Spielezimmer eine komplette Spieleausstattung gewonnen. Die Initiative „Spielen macht Schule“ fördert so das klassische Spielen an Schulen, denn: Spielen macht schlau!

„Spielen und Lernen sind keine Gegensätze! Darum sind gute Spiele eine wichtige Ergänzung des schulischen Bildungsangebots. Kinder unterscheiden nicht zwischen Lernen und Spielen, sie lernen beim Spiel“, so Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, ZNL Ulm.

Die Geisweider Schule hat sich an dem Aufruf der Initiative beteiligt und ein Konzept eingereicht, in dem sie ihre Ideen und Vorstellungen rund um ein Spielzimmer in ihrer Schule vorstellt. Insgesamt gibt es in diesem Jahr 207 Gewinner in den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Sachsen.

Die Initiative „Spielen macht Schule“ wurde vom Verein Mehr Zeit für Kinder und dem Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen (ZNL, Ulm) 2007 gemeinsam ins Leben gerufen. Unterstützt wird die Initiative dabei von den jeweiligen Kultusministerien. Um ein Spielezimmer für ihre Schule zu gewinnen, hatten die Grundschulen bis Juni 2011 Zeit, ihre individuell erarbeitete Bewerbung an den Verein Mehr Zeit für Kinder zu schicken. Die  kreativsten Ideen sind nun von einer Fachjury prämiert worden und die Einrichtung der Spielzimmer erfolgte im Anschluss.

In der Pilotphase in 2007 haben zunächst 10 hessische Schulen ein solches Spielzimmer gewonnen. Mit den Gewinnern aus diesem Jahr gibt es nun bundesweit über 770 spielende Schulen. Fotos von diesen sowie alle aktuellen Infos, die Wettbe­werbs­unter­lagen, Beispielkonzepte und den Ausstattungskatalog gibt es im Internet unter: www.spielen-macht-schule.de.

 

Die Geisweider Schule wird die vielen gelieferten Spielepakete u.a. für folgende Projekte nutzen:

–       Spiele für die Pause auf dem Schulhof

–       Brettspiele für die Regenpause für die einzelnen Klassen

–       Viele Spiele für alle Altersklassen für die OGS-Betreuung

–       Sprachspiele für die Förderung der Kinder mit Migrationshintergrund

–       Experimentierkoffer für den Sachunterricht für die Klassen 3 und 4

–       Playmobilburg für den Sachunterricht und für die OGS

–       Ausleihmöglichkeiten ausgewählter Spiele in der Bücherei

–       Spielenachmittage mit Eltern und Großeltern

 

Hintergrund:

Hintergrund des Projektes sind die Erkenntnisse der modernen Hirn­forschung. Sie zeigen, dass aktive Erfahrungen mit haptischen und visuellen Reizen, wie sie das klassisches Spielzeug bietet, förderlicher sind als die passive Erfahrungsvermittlung, wie sie durch das Fernsehen stattfindet. Schon Kinder im Grundschulalter sind dem ständig wachsenden Einfluss von Bildschirmmedien wie Internet, PC Spielen und Konsolen ausgesetzt. Bewegung und Kreativität, wichtige Faktoren für die kindliche Entwicklung, bleiben dabei auf der Strecke. Dem immer stärker werdenden Einfluss der Bildschirmmedien möchte die Initiative „Spielen macht Schule“ entgegen­wirken.