Schulprogramm Geisweider Schule
Inhaltsverzeichnis
1.2 Unsere Schule stellt sich vor
1.3 Kinder, die unsere Schule besuchen
4. Konzept zum Gemeinsamen Unterricht
4.2 Grundsätze des Gemeinsamen Lernens (GL)
4.3 Der Gemeinsame Unterricht an der Geisweider Schule
4.6 Kooperationen der beteiligten Personen und Institutionen
8.1 Informationen über das Schulleben
8.3 Besondere Angebote in unserem Schulleben
8.4 Aktionen, die klassenintern durchgeführt werden
8.5 Veranstaltungen, bei denen Eltern aktiv mitarbeiten können
Präambel
Unsere Schule ist für Kinder und Lehrer ein Haus des Lebens, Lernens und Lehrens, in dem sich alle wohl fühlen sollen.
Wir orientieren uns am individuellen Lern- und Entwicklungsprozess des Kindes und an den Grundsätzen des Ermutigens und Förderns.
Diese Aufgabenfelder sind die pädagogische Grundlage unserer Arbeit. Die Verschiedenartigkeit der Kinder erfordert Individualisierung und differenzierten Unterricht:
Wir lernen das Miteinanderleben in der Klasse, wir entwickeln Rituale und Gewohnheiten, wir vermitteln Gemeinsamkeit durch Lernaufgaben – von der Partnerarbeit bis zum Projekt
1. Unsere Schule
1.1 Schuldaten
Schulleitung:
Schulleiterin Silvia Wetter-Wicht Stv. Schulleiterin Sandra Laumann
Sekretariat:
Petra Vogelsang Di/Do/Fr
Hausmeister:
Holger Krämer
Adresse:
Geisweider Schule
Dahlienweg 2
57078 Siegen
Telefon:
0271 / 8 70 84 40
Fax:
0271 / 8 70 84 41
E-Mail:
134879@schule.nrw.de
Website:
www.geisweider-schule.de
OGS Leitung:
Yesim Altinok / Christa Thomas
Telefon OGS: 0152/ 33517938
1.2 Unsere Schule stellt sich vor
Unser Schulgebäude besteht aus einem Verwaltungstrakt, neun Klassenräumen und dem Bereich der Offenen Ganztagsschule mit Küche und Speiseraum. Zusätzlich verfügt die Schule über einen Musikraum, einen Computerraum, einen Kunstraum und einen Förderraum. Ebenfalls Teil der Schule ist die große Turnhalle sowie der dazugehörige Sportplatz.
Unser Schulhof bietet großzügigen Raum für das Spielen in der Pause auf zwei Schulhöfen. Der Pausenhof ist mit Klettergerüst, Tischtennisplatten und einer Laufbahn für Gummitwist/Seil springen ausgestattet. Des Weiteren gibt es den eingezäunten Sportplatz mit vielen Spielgeräten, einem Fußballplatz, einem Basketballkorb, Sandkasten und Spielhaus.
1.3 Kinder, die unsere Schule besuchen
Der Einzugsbereich der Geisweider Schule ist der nördliche Teil der Stadt Siegen: Geisweid und Setzen. In diesem Einzugsbereich liegt auch ein Wohngebiet mit multikultureller
Bevölkerungsstruktur. Der Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund liegt bei über 70 %. Dadurch gibt es eine große Vielfalt an Kulturen und Sprachen an unserer Schule, die unser Schulleben bunt gestaltet.
1.4 Das Team der Geisweider Schule
An der Schule arbeiten Menschen mit verschiedenen Berufen: Schulleitung, Kollegium, eine Sozialpädagogin für die Schuleingangsphase, eine Schulsozialarbeiterin für Seiteneinsteiger (einmal in der Woche), eine Lehrerin für Gemeinsames Lernen, Schulassistenten, Alltagshelfer, Hsu Lehrer Arabisch und Türkisch sowie Leitung und Mitarbeiter der Offenen Ganztagsschule.
Auf unserer Homepage finden Sie die aktuelle Liste des pädagogischen Personals.
1.5 Unterrichtsorganisation
Stundenraster:
7.45Uhr Offener Anfang (Türaushang beachten)
- Gong: 7.55 Uhr Alle Kinder gehen in die Klassen.
- Stunde: 8.00 Uhr – 8.45 Uhr
- Stunde: 8.45 Uhr – 9.30 Uhr
- Stunde: 10.00 Uhr – 10.45 Uhr
- Stunde: 10.45 Uhr – 11.30 Uhr
- Stunde: 11.45 Uhr – 12.30 Uhr
- Stunde: 12.30 Uhr – 13.15 Uhr
OGS Zeiten bis 16.00Uhr , am Freitag bis 15.00Uhr
Busfahrzeiten
Abfahrt: ab Obersetzen 7.24Uhr an 7.42Uhr Geisweider Schule
nach der 4. Stunde: ab Schule 11.50 Uhr an 12.06 Uhr Obersetzen
nach der 5. Stunde: ab Schule 12.40 Uhr an 12.52 Uhr Obersetzen (nur am Freitag)
nach der 6. Stunde: ab Schule 13.25 Uhr an 13.40 Uhr Obersetzen
Pausenordnung / Aufsichtsordnung
7.45 Uhr – 8.00 Uhr: Aufsicht durch eine Lehrkraft
9.30 Uhr – 9.40 Uhr Frühstückspause im Klassenraum; Aufsicht führt der/die jeweilige Fachlehrer/in
9.40 Uhr – 10.00 Uhr Aufsicht durch drei Lehrer/innen (Schulhof, Sportplatz)
11.30 Uhr – 11.45 Uhr Aufsicht durch je eine/n Lehrer/in Schulhof und Sportplatz
Bis zu den Herbstferien findet eine regelmäßige Busaufsicht nach der 4. 5. und 6 Stunde statt.
Nach den Herbstferien findet eine Busaufsicht nur noch stichprobenartig statt. Nach der 6. Stunde findet immer eine Busaufsicht statt.
2. Erziehung
2.1 Leitvorstellungen
Die Grundschule leistet ihren Beitrag zur grundlegenden Bildung, indem sie bei den Kindern Selbsterkenntnis anbahnt und sie schrittweise zu selbstständigem und verantwortungsbewusstem Handeln hinführt.
Erziehender Unterricht fördert die Kinder so, dass sie in den vielfältig ineinandergreifenden Bereichen der Lebenswirklichkeit handlungsfähig werden.
Bei der Erziehung der Kinder fällt dem Elternhaus naturgemäß eine wichtige Rolle zu. Erfolgreiche erzieherische Arbeit in der Schule setzt eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern voraus.
2.2 Erziehungsziele
- Mit unserer Arbeit wollen wir erreichen, dass die Kinder bereit sind, Leistungen zu erbringen. Wir unterstützen sie dabei in ihrem Bemühen, individuellen Ehrgeiz zu entwickeln und ein Zutrauen in ihre eigene Leistungsfähigkeit zu bekommen. ü Mit unserer Arbeit wollen wir erreichen, dass die Kinder produktiv
- Mit unserer Arbeit wollen wir erreichen, dass die Kinder in altersgemäßer Weise kooperationsfähig
- Mit unserer Arbeit wollen wir erreichen, dass die Kinder angemessen mit Konflikten und Kritik umgehen können.
- Mit unserer Arbeit wollen wir erreichen, dass die Kinder Verlässlichkeit als positiven Wert anerkennen.
- Mit unserer Arbeit wollen wir erreichen, dass die Kinder ihren Alltag selbstständig
3. Besondere Unterrichtsschwerpunkte
3.1 Hausaufgabenkonzept
Grundsätzliches
Unser Hausaufgabenkonzept basiert auf den Vorgaben des Hausaufgabenerlasses. (BASS 1231 Nr.1ff)
Dauer der Hausaufgaben
Der zeitliche Rahmen sollte in der 1. und 2. Klasse 30 Minuten, in der 3. und 4. Klasse 45
Minuten nicht überschreiten.
Bei den Zeitangaben handelt es sich um Zeiten, in denen konzentriert gearbeitet wird. Wenn der zeitliche Rahmen deutlich überschritten wird, werden die Eltern gebeten, die Lehrkraft zu informieren. An den Wochentagen Montag bis Donnerstag werden Hausaufgaben erteilt; freitags gibt es keine Hausaufgaben.
Hausaufgaben zu Hause
Hausaufgaben werden von den Kindern selbständig erledigt.
Die Eltern sollten die Hausaufgaben täglich kontrollieren. Eine Hilfestellung der Eltern in formaler Hinsicht (gute Arbeitsbedingung schaffen, Vollständigkeit und Sauberkeit der Aufgaben…) ist wichtig und erwünscht.
Auf Fehler sollte nach Möglichkeit hingewiesen, bei Verständnisproblemen dem Lehrer Rückmeldung gegeben werden.
Hausaufgaben in der OGS
In der OGS gibt es eine Hausaufgabenbetreuung. Ziel der Hausaufgabenhilfe ist es, die Schüler daran zu gewöhnen, die Aufgaben konzentriert und selbständig zu erledigen. Das Betreuungspersonal steht für Verständnisfragen zur Verfügung, ist aber nicht dafür zuständig, Unterrichtsinhalte aufzuarbeiten. Sind die Hausaufgaben nicht fertig gestellt worden, müssen sie zu Hause beendet werden. Auch Eltern von OGS-Kindern müssen die Hausaufgaben jeden Tag kontrollieren und sich informieren.
3.2 Gesunde Schule
Bewegung und gesunde Ernährung nehmen im Schulleben der Geisweider Schule einen breiten Raum ein:
- Während des gemeinsamen Frühstücks wird auf gesundes Frühstück geachtet.
- Wir trinken nur gesunde Getränke wie Waser oder ungesüßten Tee
- Im Flur gibt es eine Wasserentnahmestelle für alle Kinder
- Seit einigen Jahren gibt es an unserer Schule den „Bewegungskalender“. Jeden Tag werden klassenintern kurze Bewegungs- und Konzentrationsübungen durchgeführt.
- Jährlicher Besuch der Zahnärzte des Gesundheitsdienstes
- Die Aktion „Zahngesundheit“ erarbeitet mit den 2. Klassen das Thema Gesunde Ernährung auf unterschiedlichen Niveaus
- Seit 2024 sind wir „Schule mit BISS“
- Unsere Schule bietet verschiedene sportliche AGs an (Fußball, Volleyball, Handball)
- In einzelnen Klassen wird mit dem Projekt „Klasse 2000“ gearbeitet
- Der Nikolaus bringt einen Bleistift statt Stutenkerlen
- Vor den Herbst- und den Osterferien findet ein gesundes Frühstück in Buffetform in jeder Klasse statt. Dafür sind die Eltern der jeweiligen Klasse zuständig.
- Seit 2018 sind wir im EU Schulobstprogramm und erhalten 2x pro Woche kostenlos Obst und Gemüse. Zubereitet wird das von den Alltagshelferinnen unserer Schule.
- Alle 4 Jahre machen wir ein gesundes Schulfest. Hier kommen verschiedene Professionen wie Zahnärzte, Gesundheitsamt, Optiker und Apotheker sowie verschieden Vereine, die mit uns gemeinsam den Tag gestalten.
- Laut Konferenzbeschluss möchten wir keine einzeln eingepackten Geburtstagspäckchen mehr haben. Gerne einen trockenen Kuchen, Obstspieße oder ähnliches.
Etablierte Veranstaltungen im Schulprogramm für die „Seelische Gesundheit“:
- ein Projekt zur Sozialkompetenz oder ein Projekt zur Stärkung des Selbstbewusstseins für die zweiten und dritten Klassen
- In Klasse 4 ein Projekt zur Stärkung des Selbstbewusstseins für Jungen und Mädchen zum Thema Gewalt und sexuelle Übergriffe.
- Ein Theaterstück zum Thema Cybermobbing für die 4. Klassen ab 2026
3.3 Bewegte Schule
Bewegung Spiel und Sport in der Geisweider Schule
Bewegung, Spiel und Sport nehmen im Schulleben der Geisweider Schule einen breiten Raum ein. Bewegungsdrang und Spielfreude gehören zur kindlichen Entwicklung, können und sollen also das Lernen begleiten und unterstützen. Daher stehen den Kindern unserer Schule vielfältige Bewegungsräume zur Verfügung, die sicher auch als Entdeckungs-räume angesehen werden können. Hier können nicht nur motorische, sondern auch psychische und soziale Grundlagen geschaffen werden (Kooperationsbereitschaft, Rücksichtnahme, Teamfähigkeit, Stärkung des Selbstwertgefühls, Einschätzung der eigenen Leistung usw.)
So geben wir unseren Schülerinnen und Schülern auch außerhalb des Sportunterrichts vielfältig Gelegenheit, ihren aktuellen Bewegungsbedürfnissen nachzugehen. Manche Kinder möchten in der Pause Ruhe; dafür gibt es Ruhezonen mit Sitzmöglichkeiten. Die meisten Kinder müssen sich jedoch in der Pause „austoben“ und bewegen. Dazu dient der obere Teil des Schulhofs mit Laufzonen und Hüpfspielen, die Tischtennisplatten, das Klettergerüst, und besonders der Sportplatz, der in den großen Pausen mit umfangreichen Bewegungsangeboten zur Verfügung steht.
Hierfür wurde auf dem oberen Schulhof ein Container angeschafft, indem sich die Kinder Spielgeräte für den Pausensport ausleihen können.
Auf dem Sportplatz gibt es eine Garage, hier finden verschieden Fahrgeräte Platz, die ebenfalls ausgeliehen werden können.
3.4 Leseförderkonzept
Allgemeines
Wir wollen durch Begegnungen mit Büchern, Autoren und Texten den Kindern unserer Schule ermöglichen, Lesen als eine Bereicherung anzusehen, für die es sich lohnt, die Mühen des Lesenlernens auf sich zu nehmen.
Durch viele Leseanreize und Lesegelegenheiten versuchen wir an unserer Schule das Interesse für Bücher zu wecken und zu erhalten.
- In allen Klassen wird dreimal wöchentlich für 20 Minuten in verschiedenen Fächern gelesen
- in der neu ausgestatteten Schülerbücherei können die Kinder aus einer großen Anzahl Bücher wählen und wöchentlich Bücher ausleihen
- in den Klassen 2 bis 4 wird mindestens eine Klassenlektüre pro Schuljahr gelesen, die Lektüren werden von den Eltern angeschafft
- In jedem Quartal findet das Ohrenkino Alle Lehrer stellen ca. eine Woche vor dem Termin ein Buch an der Pinnwand vor, dass sie im Ohrenkino vorlesen werden. Die Kinder dürfen wählen, welches Buch sie hören wollen. Das Buch und der Autor werden vom Lehrer kurz vorgestellt, dann liest er einige Seiten aus dem Buch vor, um die Kinder zu motivieren, sich das Buch aus der Bücherei auszuleihen, gegebenenfalls ähnliche Bücher auszuleihen.
- Antolin ist ein ONLINE Portal, welches Quizfragen zu Kinder- und Jugendbüchern bereitstellt. Die Bearbeitung der Fragen kann sowohl in der Schule am PC wie auch zu Hause erfolgen, da jedes Kind ein individuelles Passwort erhält. So verbindet Antolin das schulische Lesen mit dem häuslichen Lesen.
3.5 Neue Medien
Neben den „traditionellen“ Medien gewinnen auch die „neuen“ Medien zunehmend an Bedeutung für den Unterricht auch in der Grundschule.
Die neuen Medien sollen zu selbstverständlichen Werkzeugen im Alltag werden. Die Schüler sollen z. B. das Internet zur Beschaffung von Informationen nutzen. Dabei sollen sie aber auch angeleitet werden, Medieninhalte kritisch zu hinterfragen.
Organisation der Arbeit
Für die Arbeit mit den neuen Medien verfolgt unsere Schule einen zweigleisigen Weg. Einerseits sollen in Zukunft Medienecken in den Klassen die Arbeit dort bereichern, indem in den Klassen mit vorhandener Software sowohl Informationen beschafft, Kenntnisse vertieft und Arbeitsergebnisse festgehalten werden, als auch Fertigkeiten im Umgang mit dem Computer eingeübt werden können.
Andererseits stehen im Computerraum momentan bereits vernetzte Arbeitsplätze mit Internetzugang zur Verfügung, an denen mit größeren Gruppen auch klassenübergreifend das Bedienen und Anwenden der Computersoftware eingeübt, Lernziele mit geeigneter Software verfolgt und gesichert oder aber auch Projekte durch Internetrecherchen weiter bearbeitet werden können.
Schwerpunktmäßig werden folgende Softwarepakete eingesetzt
- Blitzrechnen
- Budenberg
- Antolin
- Audiolog
- DaZ-Lernprogramme
Für jede Klasse stehen 3 I-Pads zur Verfügung, die individuell von den Klassen genutzt werden. Für Projekte können alle IPads in einer Klasse verwendet werden.
3.6 MINT – Förderung
Experimentierstübchen
Immer mittwochs in der 5. und 6. Stunde finden die Experimentierstübchen für die 3.und 4. Klassen statt. Dort arbeiten die Kinder dann auch jahrgangsübergreifend. Die Themen des SU wie Wetter und Wasser, Luft und Luftdruck, Feuer, Strom, Bionik, Brückenbau, Chemie werden hier behandelt. Eine Experimentiereinheit dauert immer ca. 6 Wochen, dann wird gewechselt.
Experiment des Tages
Bei unserem Experiment des Tages, lernen die Kinder, wie man mit Dingen aus der Umwelt experimentieren kann und dadurch Umweltphänomene erklären.
Ziel des Experiment des Tages ist es bei unseren Kindern eine Fragehaltung für Umwelt, Technik und Natur aufzubauen und Neugier zu entwickeln, die zu Problemlösestrategien führt.
In loser Folge werden so im Schuljahr immer mal wieder Experimente gezeigt. Die Kinder erhalten die Aufgabe, in ihrem Forscherheft den Versuchsaufbau zu dokumentieren, je nach Jahrgang als Skizze oder/ und als Text.
3.7 Verkehrserziehungskonzept für die Klassen 1 und 2
Schwerpunktthemen für Klasse 1/2:
- Das Kind als Fußgänger auf dem Schulweg (Sicherheitstraining mit der Polizei)
- Das Kind als Mitfahrer im Bus und im Auto
- Jedes Kind erhält zum Schulbeginn eine Warnweste
Schwerpunktthemen für die Klassen 3/4:
- Das Kind als Radfahrer
- Verkehrspraktische Übungen im Schonraum mit Bezug zur Wirklichkeit
- Übungen zur Förderung der Geschicklichkeit
- Radfahrspiele
Radfahrausbildung
Übungen zu den folgenden Schwerpunkten im Schonraum
- Fahrbahnbenutzung
- Besonderheiten auf der Fahrbahn
- Vorfahrt
- Linksabbiegen
Übungen im Verkehrsraum
- Fahrbahnbenutzung
- Besonderheiten auf der Fahrbahn
- Vorfahrt
- Abbiegen und links abbiegen
Begleitend: Verkehrsregeln und Regelverstöße
- Verkehrszeichen
- Gefahrenlehre
- Verständigung und Rücksichtnahme
- Technische Sicherheit
Fahrrad und Umwelt
3.8 Jekits (Jedem Kind sein Instrument)
Ab Klasse 1 haben wir ein spezielles Musikangebot in Zusammenarbeit mit der Fritz-Busch-Musikschule Siegen. Nach einem vorbereitenden Musikunterricht in Klasse 1, können die Kinder ab Klasse 2 ein klassisches Musikinstrument erlernen und im Schulorchester mitspielen.
4. Konzept zum Gemeinsamen Unterricht
4.1 Vorwort
Im Rahmen des Inklusionsgedankens machen wir uns auf den Weg, das Gemeinsame Lernen an der Geisweider Schule weiterzuentwickeln.
4.2 Grundsätze des Gemeinsamen Lernens (GL)
Kinder mit festgestelltem Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung können an der allgemeinen Schule unterrichtet werden. Abhängig vom sonderpädagogischen
Unterstützungsbedarf erfolgt der Unterricht zielgleich oder zieldifferent, das heißt, die Kinder werden nach den Richtlinien der Grundschule und / oder den Richtlinien der Förderschule unterrichtet.
Grundlage hierfür ist das Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen vom 13.06.2006.
Genauere Informationen s. www.behindertenrechtskonvention.info
4.3 Der Gemeinsame Unterricht an der Geisweider Schule
Unterrichtsorganisation/- gestaltung
Die Gestaltung des Unterrichts kann sehr unterschiedlich aussehen:
- Die Schülerinnen und Schüler nehmen alle am Klassenunterricht teil.
- Bei Notwendigkeit erhalten die Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf thematisch passende Hilfestellung, Differenzierungen oder Reduzierungen.
- Die Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf werden gemeinsam mit anderen Kindern aus ihrer Klasse in einer Kleingruppe individuell gefördert.
- Die Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf arbeiten in einem Förderraum mit der GL-Lehrerin an ihren Unterrichts-/ Förderinhalten. In diesem Rahmen können mehr Bewegungselemente, sprachliche Anteile und Spielformen einfließen.
- Nach Bedarf erhalten die Schülerinnen und Schüler auch gezielten Einzelunterricht.
- Um eine optimale Förderung aller Schülerinnen und Schüler zu ermöglichen wird der Einsatz von Unterrichtsformen verstärkt, die sowohl eine innere Differenzierung als auch die Förderung der Selbstständigkeit ermöglichen, wie zum Beispiel:
- Tagespläne
- Wochenpläne
- Stationenlernen
- Freie Arbeit
- Werkstattarbeit
- Individuelle Arbeitspläne
Die Auswahl der eingesetzten Medien und Materialen erfolgt in Absprache zwischen GL Lehrerin und Grundschullehrerin. Es werden sowohl Materialien für die Unterrichtsfächer, als auch für die Entwicklungsbereiche Wahrnehmung, Motorik, Kommunikation/Sprache, Lern/Arbeitsverhalten und Kognition berücksichtigt.
4.4 Förderpläne
Die Förderpläne bilden die Basis für Unterrichtsplanung und die Gestaltung des Lernweges für Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf. Sowohl die Klassenlehrerin als auch die GL-Lehrkraft sind an der Erstellung und Fortführung der individuellen Förderpläne beteiligt.
Die Förderpläne werden mit den Eltern reflektiert, ergänzt und fortgeführt.
4.5 Schulassistenten
Schülerinnen und Schüler, die zum Besuch der Schule individueller Unterstützung bedürfen, können durch einen Schulassistenten begleitet werden. Dieser gibt erforderliche Hilfestellungen oder gleicht behinderungsbedingte Einschränkungen aus.
4.6 Kooperationen der beteiligten Personen und Institutionen
Besonders im GL spielt Kooperation eine bedeutende Rolle.
Die enge Zusammenarbeit mit den Förderschulen ist uns ein wichtiges Anliegen, um den Bedürfnissen der Kinder gerecht zu werden.
Die intensive Zusammenarbeit mit den Eltern ist ebenso maßgeblich für die erfolgreiche Gestaltung des Gemeinsamen Lernens. Alle an der Förderung der Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf beteiligten Lehrkräfte und Schulassistenten arbeiten mit den Eltern zusammen. Die regelmäßigen, kontinuierlichen Elterngespräche beinhalten unterstützende und beratende Aspekte wie auch den Austausch über die Förderplanung.
5. Lerninhalte der Fächer
An dieser Stelle haben wir nur eine kurze Übersicht aller Fächer in der Grundschule aufgelistet. Die Informationen dazu sind entnommen aus dem Lehrplan für die Grundschulen NRW. Weitere Informationen über Aufgaben und Ziele der jeweiligen Fächer und die Kompetenzerwartungen in den jeweiligen Bereichen am Ende von Klasse 2 bzw. Klasse 4 erhalten Sie über den unten angegebene Link.
https://www.schulentwicklung.nrw.de/lehrplaene/lehrplannavigator-grundschule
5.1 Deutsch
Die Beherrschung der deutschen Sprache ist für alle Kinder Grundlage für ihren Schulerfolg, denn Sprache ist in allen Fächern Medium des Lernens.
Im Deutschunterricht erleben Schülerinnen und Schüler Lesen und Schreiben als persönlichen Gewinn. Sie erfahren Freude an sprachlicher Gestaltung und sprachlichem Spiel, entwickeln ihr sprachliches Selbstvertrauen weiter und übernehmen Verantwortung im Gebrauch der deutschen Sprache. Leitidee des Deutschunterrichts ist die Entwicklung einer Erzähl- und Gesprächskultur sowie einer Lese-und Schreibkultur.
Der Deutschunterricht beinhaltet folgende Bereiche:
- Mündlicher und schriftlicher Sprachgebrauch
- Schreiben
- Lesen
- Rechtschreiben
Da in unserer Schule viele Seiteneinsteiger und Kinder mit Migrationshintergrund lernen, unterrichten wir pro Klasse zusätzliche wöchentliche Deutschstunden mit dem Schwerpunkt Lesen und Sprachgebrauch. Weitere Angebote und AGs sind je nach Lehrerstundenverfügung möglich (Schülerzeitung, DaZ Stunden in der OGS , etc).
LRS Stunden in den Klassen 3 und 4 werden ebenso angeboten wie kleine 15 Minütige Unterrichtssequenzen mit dem Audiolog-Programm, für Kinder die noch Probleme mit der Phonetik oder der Silbentrennung haben, diese werden von einem GL Lehrer angeboten.
5.2 Mathematik
Der Mathematikunterricht in der Grundschule greift die frühen mathematischen Alltagserfahrungen der Kinder auf, vertieft und erweitert sie und entwickelt aus ihnen grundlegende mathematische Kompetenzen. Auf diese Weise wird die Grundlage für das Mathematiklernen in den weiterführenden Schulen und für lebenslange Auseinandersetzung mit mathematischen Anforderungen des täglichen Lebens geschaffen.
Zentrale Aspekte eines Mathematikunterrichts, in dem Schülerinnen und Schüler eine angemessene grundlegende mathematische Bildung erwerben können, sind
- das entdeckende Lernen
- das beziehungsreiche Üben
- der Einsatz ergiebiger Aufgaben
- sowie der ausgewogene Gebrauch verschiedener Darstellungsformen
In unserer Schule: Zur individuellen mathematischen Förderung bieten wir in der Regel jahrgangsübergreifende Stunden für „Mathe-Cracks“ (Teilnahme am Känguru-Wettbewerb, Mathematikwettbewerb, etc) an.
5.3 Sachunterricht
Aufgabe des Sachunterrichts in der Grundschule ist es, die Schülerinnen und Schüler bei der Entwicklung von Kompetenzen zu unterstützen, die sie benötigen, um sich in ihrer Lebenswelt zurechtzufinden, sie zu erschließen, sie zu verstehen und sie verantwortungsbewusst mit zu gestalten.
Durch sachunterrichtliche Fragestellungen und durch die Erarbeitung in Zusammenhängen fördert der Unterricht bei den Schülerinnen und Schülern:
- Die Achtung vor der Würde des Menschen
- Den verantwortungsvollen Umgang mit der natürlichen und gestalteten Lebenswelt und ihren Ressourcen
- Die Solidarität mit und in der sozialen Gemeinschaft
- Eine kritisch-konstruktive Haltung zu Naturwissenschaft und Technik
- Das Bewusstsein für die Bedeutung von Kultur und Geschichte und für die damit verbundenen Werte und sozialen Orientierungen.
Der Sachunterricht leistet so einen wesentlichen Betrag zur Identitäts- und Persönlichkeitsentwicklung und befähigt damit zur Übernahme von Verantwortung und zur aktiven Teilnahme an der Gestaltung der Lebenswirklichkeit.
In unserer Schule:
Neben den in der Stundentafel vorgesehenen SU-Stunden führen wir regelmäßig das Experiment des Tages für alle Klassenstufen durch.
In Klasse 3/4 nehmen die Kinder im jahrgangsübergreifendem Unterricht wöchentlich für 2 Stunden am Experimentierstübchen teil.
Zahlreiche Exkursionen sowie Besuche von Klimaschutzorganisationen, Strom- und Wasserexperten bereichern das sachunterrichtliche Angebot.
5.4 Englisch
Der Englischunterricht in der Grundschule bildet die Grundlage für ein lebenslanges Fremdsprachenlernen und die Ausbildung einer Mehrsprachigkeit. Es geht um Vermittlung und Erwerb elementarer sprachlicher Mittel sowie konkreter kommunikativer Fähigkeiten und Fertigkeiten.
Um dies zu erreichen, verfolgt der Englischunterricht die folgenden Leitziele:
- Entwicklung von Interesse und Freude am Sprachenlernen und an fremden Lebenswelten
- Erwerb, Erprobung und Festigung elementarer sprachlicher Mittel des Englischen
- Bewältigung von einfachen Sprachhandlungssituationen in englischer Sprache
- Erwerb von Lern- und Arbeitstechniken sowie wirkungsvollen Strategien des Sprachenlernens
Im Englischunterricht steht die Verstehens- und Sprechfähigkeit im Mittelpunkt. Lesen und Schreiben werden von Anfang an zur Unterstützung des Lernens einbezogen. Dabei orientiert sich sprachliches Lernen und Handeln an der Lebenswelt der Kinder mit den dazugehörigen Kompetenz-Schwerpunkten:
- Kommunikation – sprachliches Handeln Interkulturelles Lernen • Verfügbarkeit von sprachlichen Mitteln • Methoden
5.5 Sport
Die Grundschule sichert durch kindgemäße Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote ganzheitliche Lernerfahrungen der Kinder und fördert deren Entwicklung nachhaltig. Sie eröffnet den Kindern darüber hinaus einen Zugang zu geeigneten Ausschnitten der für die bedeutsamen Bewegungs-, Spiel- und Sportwirklichkeit.
Als leitende Orientierung dienen die folgenden pädagogischen Perspektiven:
- Wahrnehmungsfähigkeiten verbessern, Bewegungserfahrungen erweitern
- Sich körperlich ausdrücken, Bewegung gestalten
- Etwas wagen und verantworten
- Das Leisten erfahren, verstehen und einschätzen
- Kooperieren, Wettkämpfen und sich verständigen
- Gesundheit fördern, Gesundheitsbewusstsein entwickeln.
Folgende zehn Bereiche stellen die Inhalte des Schulsports dar:
- Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprägen
- Das Spielen entdecken und Spielräume nutzen
- Laufen, Springen, Werfen – Leichtathletik
- Bewegung im Wasser – Schwimmen
- Bewegen an Geräten – Turnen
- Gestalten, Tanzen, Darstellen – Gymnastik/Tanz, Bewegungskünste
- Spielen in und mit Regelstrukturen
- Gleiten, Fahren, Rollen – Rollsport/Bootssport/Wintersport
- Ringen und Kämpfen – Zweikampfsport
- Wissen erwerben und Sport begreifen
In unserer Schule:
Ein besonderes Bewegungskonzept ergänzt den Sportunterricht. Hierzu finden Sie viele Informationen auf unserer Homepage. Unsere Schule nimmt an einigen Wettkämpfen im Schulbezirk teil.
5.6 Kunst
Aufgabe des Kunstunterrichts in der Grundschule ist es, Freude und Interesse an ästhetischen Ausdrucksformen zu wecken und zu fördern. Die Wahrnehmungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler und ihr Vorstellungs-vermögen werden angeregt und entfaltet, neue und auch ungewöhnliche Arbeits-, Sicht- und Denkweisen werden eröffnet, Kreativität und Phantasie werden entwickelt.
Das Fach Kunst fördert die Bereitschaft der Kinder, sich selbstständig und kritisch mit Objekten und Bildarten der Alltagswelt, der Kunst, der Werbung, der Medien und allgemein mit ästhetischen Phänomenen auseinander zu setzen.
Bereiche und Schwerpunkte
Der Lehrplan Kunst untergliedert das Fach in die folgenden Bereiche:
- Räumliches Gestalten
- Farbiges Gestalten
- Grafisches Gestalten
- Textiles Gestalten
- Gestaltung mit technisch-visuellen Medien
- Szenisches Gestalten
- Auseinandersetzung mit Bildern und Objekten.
In unserer Schule:
Zur Unterrichtsgestaltung und Umsetzung der Kompetenzen steht der Schule ein gut ausgestatteter Kunstraum zur Verfügung. Jedes Jahr nimmt die Geisweider Schule am Kunstwettbewerb der Volksbank teil.
5.7 Religionslehre
Evangelische Religionslehre
Die Aufgaben und Ziele des ev. Religionsunterrichts sind u.a.:
- elementar in die biblische Tradition des Alten und des Neuen Testaments einzuführen
- Perspektiven für Verständigungsbereitschaft, Offenheit, Toleranz und Respekt zwischen Menschen verschiedener Konfessionen und Religionen zu eröffnen
- evangelische Tradition in Beispielen und Ausdrucksformen gelebten christlichen Glaubens zu vermitteln.
Schülerinnen und Schüler erfahren in ihrem Alltag, dass es Menschen mit anderen religiösen Weltanschauungen gibt. Daher kommt auch dem interreligiösen Lernen im Evangelischen Religionsunterricht Bedeutung zu. Schwerpunkt hierbei ist die Begegnung mit dem Judentum und dem Islam.
Katholische Religionslehre
(aus: Schulministerium.nrw.de Lehrplannavigator Kath. Religion)
Der Beitrag des Faches Katholische Religionslehre zum Bildungs- und Erziehungsauftrag
Aufgaben und Ziele:
Der katholische Religionsunterricht ist theologisch geprägt aus der christlichen Überzeugung, dass Gott in der Geschichte der Menschen und zu ihrem Heil wirkt, das Evangelium diese Erfahrung in Person und Botschaft Jesu Christi unwiderruflich zum Ausdruck bringt, die Kirche diese Botschaft weitergibt und erfahrbar macht. Der katholische Religionsunterricht „soll zu verantwortlichem Denken und Verhalten im Hinblick auf Religion und Glaube befähigen.“
Von daher hat er die Aufgabe
- strukturiertes und lebensbedeutsames Grundwissen über den Glauben der Kirche zu vermitteln
- mit Formen gelebten Glaubens vertraut zu machen die religiöse Dialog- und Urteilsfähigkeit zu entwickeln und zu fördern.
Das bedeutet: Der katholische Religionsunterricht in der Grundschule
- ist gebunden an den Glauben der Kirche, d. h. an das Zeugnis der christlichen Überlieferung und ihrer Wirkungsgeschichte
- beachtet bei der Auswahl der Fachinhalte das Kriterium der Zentralität der Glaubensaussagen und deren Bedeutsamkeit für die Erfahrungswelt der Kinder
- entfaltet sich im Zusammenhang von Leben und Glauben, im Dialog mit den Lernenden
- geschieht in aufbauendem Lernen mit biographischen und situationsorientierten Lebensbezügen
- ermöglicht die Begegnung mit gelebtem Glauben, mit Zeugen des Glaubens
- wird von Lehrerinnen und Lehrern erteilt, die im Besitz der kirchlichen Lehrerlaubnis sind und aktiv am kirchlichen Leben teilnehmen
- ist getragen von personaler Kommunikation
- bahnt eine gesprächsfähige Identität an und entwickelt sie.
6. Fördern und Fordern
6.1 Diagnose und Förderung in der Eingangsklasse
In der Eingangsklasse werden nach eingehender Diagnose die Kinder in den Bereichen phonologische Bewusstheit, Wahrnehmung/Konzentration, Mengenerfassung/Zahlbegriff, Grob- und Feinmotorik gefördert.
6.2 Förder- und Fordermaßnahmen in den Jahrgängen 2 bis 4
In den Klassen 2-4 gibt es folgende Angebote zur individuellen Förderung:
Für das Fach Mathematik:
- Klassenförderunterricht
- Mathecracks für besonders leistungsstarke Schüler (Teilnahme am KänguruWettbewerb, Mathematikwettbewerb,…)
- Für das Fach Deutsch:
- Klassenförderunterricht
- Zusätzliche Deutschstunde für Leseförderung
- Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS)
- DaZ (Deutsch als Zweitsprache) für Kinder mit Migrationshintergrund
- Deutsch für Seiteneinsteiger, die ohne Deutschkenntnisse an unsere Schule kommen
- Doppelbesetzungen in den Klassen mit hohem Migrationshintergrund zur individuellen Förderung
- Grammatikförderstunden für Kinder mit Migrationshintergrund
- Frühförderung von Seiteneinsteigern ohne Deutschkenntnisse im Kindergarten oder in der Schule ab dem 2. Halbjahr durch Lehrkräfte unserer Schule
- Parallel zu der Frühförderung bieten wir ein Elterncafe für Eltern der Kinder an, die den Kurs besuchen.
Für das Fach Sport:
- Förderunterricht für Schüler mit motorischen Auffälligkeiten
- Turn-AG, Fußball-AG, Volleyball-AG
Für das Fach Musik:
Jekits (Jedem Kind sein Instrument)
7. Offene Ganztagsschule (OGS)
7.1 Konzeption
Ziele und Aufgabenprofil
Träger der Maßnahme ist seit 01.08.2011 der Verein für soziale Arbeit und Kultur Südwestfalen e.V. (VAKS).
Die individuelle Förderung von Kindern und die Gestaltung von Schule als Lern- und Lebensraum ist uns ein besonderes Anliegen. Die gewachsenen Strukturen der Geisweider Schule und die sozialräumlichen Gegebenheiten dienen als Anknüpfungspunkt.
Dazu wurde eine hauptamtliche sozial-pädagogische Fachkraft (Frau Yesim Altinok) eingestellt, die organisatorisch koordinierend tätig ist, mit Schülern und Eltern arbeitet, die Leitung des Fachkräfte-Teams der OGS übernimmt sowie in enger Zusammenarbeit mit der Schule das Angebot gestaltet und entwickelt.
Pädagogische Zusammenarbeit
Die Gruppenleiter treffen sich regelmäßig zur Dienstbesprechung und leiten alle wichtigen Informationen an ihre Mitarbeiter weiter. Regelmäßige Fortbildungen zur Arbeit in einer Betreuung werden vom Bildungsbüro angeboten und von den Mitarbeitern gerne genutzt. Einmal jährlich findet eine pädagogische Konferenz mit allen Mitarbeitern und den Lehrern der Schule zu ausgewählten Schwerpunktthemen statt. Frau Altinok ist bei jeder Lehrerkonferenz anwesend, um Fragen und Probleme zu klären.
Pädagogische Schwerpunkte in der OGS
- Stärkung sozialer Kompetenzen
- Förderung von Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein
- Ermutigung zur Selbstständigkeit und Stärkung der Eigeninitiative im Hinblick auf das Lern- und Arbeitsverhalten
- Förderung von gesundheitsbewusstem Leben und Ernähren
- Förderung in verschiedenen musisch-ästhetischen, motorischen und sprachlichen Bereichen
7.2 Organisation
Tagesablauf
Kinder die in der OGS angemeldet sind, können die Frühbetreuung ab 7.15Uhr nutzen. Nach dem Unterricht gehen die Kinder erst in die Pause und dann in die jeweiligen Gruppen.
Mittagessen
- offen ab 12.00 Uhr
- keine feste Gruppeneinteilung
- Kinder gehen in der Regel nach Schulschluss zum Essen
Gruppen
Wir haben 3 Gruppenräume unten im Erdgeschoss sowie einen großen Speiseraum und bei gutem Wetter einen gut ausgestatteten Pausenspielplatz. In einem weiteren Raum werden die Halbtagskinder betreut. Dieser Raum dient gleichzeitig als Klassenraum.
AG Angebote
Montag bis Donnerstag von 15.00-16.00 Uhr und Freitag von 14.00-15.00 Uhr
Die AG Angebote sind für unterschiedliche Klassenstufen geeignet. Unsere Kinder wählen sich zum Halbjahresbeginn in die AGs ein und verpflichten sich nach 2 Schnuppertagen verbindlich für ein halbes Jahr.
Folgende AGs sind möglich und beispielhaft hier aufgeführt:
- Kunst-AG
- Sport-AG
- Fußball-AG
- Musik-AG
- Geometrie-AG
- Experimentier-AG
- Wald-AG
- Koch-AG
Anmeldung zur OGS
Jährlich Anfang des Jahres werden alle Eltern der Schule schriftlich aufgefordert, ihr Kind bei Bedarf für das nächste Schuljahr in der OGS anzumelden. Die zukünftigen Erstklässler erhalten beim 2. Elternabend im März /April ebenfalls die Möglichkeit ihr Kind anzumelden. Da die Plätze begrenzt sind, haben wir zusammen mit dem Schulträger Modalitäten erarbeitet, die uns erleichtern, eine Auswahl zu treffen.
8. Schulleben
8.1 Informationen über das Schulleben
Auf unserer Homepage www.geisweider-schule.de bemühen wir uns stets, aktuelle Veranstaltungen anzukündigen und über die neuesten Veranstaltungen und Lernerfolge der Kinder zu berichten.
Zweimal im Jahr erscheinen unsere Ruhrstnachrichten. Ein gefalteter Flyer, der die neuen Termine im Vierteljahr beinhaltet. Ein Thema ist stets Aktivitäten aus den Klassen gewidmet, ein weiterer Unterpunkt Nachrichten nur für Eltern z.B. Einladung zum Elternabend, Elterncafe,…
Am Anfang eines Schuljahrs erscheint für alle Eltern ein Informationsblatt mit den wichtigsten Hinweisen über unsere Schule (Verhalten bei Krankheit des Kindes, Unterrichtsbeginn, Buszeiten, Unfallverhütung, Schulbuchetat,…).
Einmal im Jahr erscheint unsere Schülerzeitung, die aktuelle Berichte über das Schulleben enthält. Sie entsteht in einer freiwilligen Schüler AG im Rahmen der Förderung von schriftsprachlichem Handeln in den 4. Klassen.
8.2 Förderverein
Unter dem Motto: Tritt ein – in den Förderverein, Mach mit – der richtige Schritt, möchten wir für die Aktivitäten des Fördervereins begeistern und mit Ihnen als Mitglied alte und neue Ziele ansteuern. Nicht nur der Mitgliedsbeitrag, sondern auch eine Einmalspende, Sachspenden bei Bedarf, vor Allem aber auch das Engagement zu schulischen Aktivitäten und Aktivitäten des Fördervereins, sind erwünscht und werden gebraucht.
Der Verein versteht sich als Teil der Schule, getragen von Eltern, Lehrern und vielen „Ehemaligen“.
So konnten in jüngster Vergangenheit folgende Aktivitäten mit Unterstützung des Fördervereins durchgeführt werden:
- Aktualisierung der Homepage der Geisweider Schule
- Beteiligung an den Kosten beim jährlichen Besuch des Apollotheaters
- Veranstaltungsgeld für den Mathewettbewerb Känguru à für Mathecracks
- Neuausstattung der Bücherei mit Möbeln und Bücherreihen
- Spielgeräte für den Pausenhof
- Grammatikspiele und Lesespiele für die Arbeit mit dem Arbeitsplan Deutsch
8.3 Besondere Angebote in unserem Schulleben
- Im jährlichen Wechsel stattfindende Schulfeste
- Gesundes Schulfest
- Projektwochen
- Schulflohmarkt
- Jahrgangsübergreifender Projekttag
- Experiment des Tages vierteljährlich
- Singen auf dem Flur und anschließendes Ohrenkino zweimal im Jahr
- Apollotheaterbesuch für die ganze Schule im Dezember
- Besuche von außerschulischen Lernorten im Rahmen des SU
- Klimawelten
- Bauernhof
- Feuerwehr
- Heimathaus
- Siegen Stadtrallye
- Klassenausflüge: Ø Zoobesuch
- Bigge/ Tropfsteinhöhle
- Klassenfahrt auf die Freusburg
- Fahrten in den Zoo oder auf einen Bauernhof
- Weihnachtsliedersingen für Eltern und Kinder
Weihnachtsfeier für alle Kinder in der Turnhalle
Weihnachtsliedersingen an den Adventsmontagen
8.4 Aktionen, die klassenintern durchgeführt werden
- Kochen, Backen
- Bastelnachmittage
- Wanderungen, Fahrten
- Spielenachmittage
- Gesundes Frühstück in der Schule
- Adventssingen
8.5 Veranstaltungen, bei denen Eltern aktiv mitarbeiten können
- Klassenpflegschaftssitzungen, eine pro Schulhalbjahr
- Schulpflegschaftssitzungen, mindestens 1 pro Schulhalbjahr
- Sitzungen der Schulkonferenz, mindestens zwei pro Schuljahr
- Informationsabend der zukünftigen Erstklässler
- Informationsabend zum Übergang zu den weiterführenden Schulen (Klasse 4)
- Informationsabend zur Suchtprävention (Klasse 4)
- Abschlussfeier Klasse 4
- Einschulungsfeier
- Mitwirkung bei der Radfahrprüfung
- Mitorganisation der Schulfeste
- Gesundes Frühstück
- Bücherei (Elternliste)
- Lese und Rechenmütter und Väter (ehrenamtlich)
9. Übergänge
9.1 Übergang Kindergarten-Schule
Gestaltung des Übergangs Kindergarten – Grundschule der Geisweider Schule (Stand: Januar 2019)
Lernstanddiagnostik als Basis der unterrichtlichen Zusammenarbeit zwischen Kindergarten, Schule und Eltern
Um die individuelle Lernbiographie des Kindes sowie seine aktuellen Fähig-, Fertigkeiten und Kenntnisse bei Schuleintritt als Ausgangspunkt für schulische individuelle Fördermaßnahmen nutzen zu können, ist eine intensive Kooperation folgender, am Erziehungs- und Bildungsprozess, Beteiligten unerlässlich.
- ErzieherInnen des abgebenden Kindergartens
- Erziehungsberechtigte des Kindes
- Schulvertreter
(Schulleitung, Eingangsklassenlehrer, Sozialpädagogen für die Schuleingangsphase)
- außerschulische Partner
(Schularzt, Beratungsstellen, Therapeuten,…)
Um die individuelle Ausgangslage des einzelnen Kindes ermitteln zu können, gilt es in einen engen Austausch über die durch Beobachtungen und Testverfahren ermittelten Ergebnisse zu gelangen.
Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten
Um für das einzelne Kind einen optimalen Übergang zu ermöglichen und es von Beginn seines Schuleintritts dort abzuholen, wo es in seiner Entwicklung gerade steht, sind Gespräche zwischen den einzelnen Institutionen notwendig. Um miteinander ins Gespräch kommen zu können, bitten wir die Eltern der zukünftigen Erstklässler um das Einverständnis, mit dem Kindergarten und gegebenenfalls mit weiteren Partnern reden zu können.
Arbeitskreis Kindergarten – Grundschule
Dieser Arbeitskreis wurde etabliert, um eine dauerhafte und effektive Zusammenarbeit der Kooperationspartner ermöglichen zu können. Hierzu sind regelmäßige Zusammenkünfte von Vertretern des Elementar- und Primarbereichs unerlässlich. Der Arbeitskreis verfolgt dabei das Ziel, den Übergang vom Kindergarten in die Grundschule gemeinsam zu gestalten und den Kindern den Übergang zu vereinfachen.
Schulanmeldeverfahren (Oktober des Vorjahres)
Etwa zehn Monate vor der Einschulung melden die Eltern ihr Kind nach Aufforderung durch die Schulverwaltung in der Grundschule an.
Das Anmeldeverfahren an der Geisweider Schule verläuft wie folgt:
- Ein Elternabend im September/Oktober vor den Anmeldeterminen informiert die Eltern über die Geisweider Schule. An diesem Abend werden ebenfalls die Anmeldetermine vergeben.
- Die Sekretärin erledigt die Erhebung der allgemeinen Daten und nimmt die Formulare entgegen. Folgende Formulare sind notwendig: ü Anmeldeformular mit Namen, Anschrift, Geburtsdatum, etc. …des Kindes ü Sorgeberechtigung ü Geburtsurkunde ü Personalausweis ü Masernnachweis ü Datenschutzerhebung
- Die Schulleitung führt mit dem Kind im Beisein der Erziehungsberechtigten ein Kennenlerngespräch und protokolliert im Bereich Sprache die Kompetenzen, die das Kind in diesem Bereich bereits erworben hat. Festgestellte Defizite können in einem detaillierten Sprachtest an einem anderen Termin spezifiziert untersucht werden, um anschließend gezielte Fördermaßnahmen mit den Eltern und der Kita abzustimmen zu können.
Fähigkeiten und Fertigkeiten in den Bereichen der auditiven, visuellen und der taktilen Wahrnehmungsfähigkeit, im Bereich der Motorik, der sozial-emotionalen Kompetenzen, der Leistungsbereitschaft, und der Konzentrationsfähigkeit werden anschließend durch eine Lehrkraft in einem anderen Raum getestet und protokolliert.
- Die Beobachtungen und Erkenntnisse aus diesen Gesprächen werden anschließend mit Vertretern der Kita und der Grundschule erörtert, um geeignete Fördermaßnahmen abzustimmen. Hierzu ist eine Schweigepflichtsentbindung unerlässlich, jedoch freiwillig.
- Nach den Osterferien finden an drei Vormittagen die „Starterklassen“ statt. Im Rahmen der „Starterklassen“ sammeln die beteiligten Erzieherinnen der Kindergärten und die kommenden Eingangsklassenlehrer aktuelle Informationen über den entwicklungsbezogenen Ist-Stand des einzelnen Kindes und tauschen sich zugleich über den Erfolg bzw. Weiterarbeit der Ende Februar angeratenen Fördermaßnahmen aus. Die aktuellen Ergebnisse der Beobachtungen werden erneut in einem Protokoll dokumentiert. Je nach Ausgangslage des einzelnen Kindes werden ggf. zusätzliche Gesprächstermine mit Vertretern aus Kindergarten und Grundschule und den Erziehungsberechtigten angesetzt.
- Für die Kinder, die bei der Testung im Oktober wegen mangelnder Sprachkenntnisse Auffälligkeiten zeigten, findet ab Februar einmal in der Woche eine Förderstunde in der Schule statt. Für die Eltern wird in dieser Zeit ein Eltern Café angeboten. Die Teilnahme für die Förderung ist freiwillig.
- Vor den Starterklassen findet der 1. Elternabend für die zukünftigen Erstklässler mit den Klassenlehrern statt. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, die OGS kennen zu lernen und das Kind hier anzumelden.
9.2 Übergang zu den weiterführenden Schulen
Dem Übergang zu den weiterführenden Schulen geht eine intensive Beratungsphase in der Grundschule voraus.
- Mitte November findet für alle Klassen ein Elternsprechtag statt. Er dient in den vierten Klassen dazu, erste Tendenzen für den Schulwechsel zu erläutern, kann auf weitere Fördermaßnahmen verweisen. Dieser Elternsprechtag ersetzt nicht ein
Beratungsgespräch.
- Bis Mitte November werden die Eltern aller vierten Klassen über das örtliche Schulangebot und die Bildungsgänge der weiterführenden Schulen informiert. Hierzu findet ein für die Eltern verbindlicher Informationsabend statt.
An diesem Abend, eventuell auch schon Mitte November per Schulpost, werden dann auch Termine bekanntgegeben, an denen die zukünftigen Fünftklässler mit Ihren Eltern die weiterführenden Schulen besichtigen können.
Zahlreiche Weiterführende Schulen bieten hierzu einen „Tag der offenen Tür“ an.
- Im Zusammenhang mit dem Halbjahreszeugnis findet ein weiteres Beratungs-gespräch statt. Über das Ergebnis dieses Gesprächs wird eine Niederschrift verfasst. Dabei teilen die Klassenlehrer/innen den Eltern die Schulformempfehlung mit.
Vor dem Beratungsgespräch im Januar erhalten die Eltern einen Beobachtungsbogen als Entscheidungshilfe. Hier werden die Eltern gebeten, in verschiedenen Bereichen wie Sozial- und Arbeitsverhalten, sowie dem Lern- und Leistungsverhalten in den Hauptfächern eine eigene Einschätzung über Ihr Kind festzuhalten.
Dieser Beobachtungsbogen ist wiederum Grundlage des Beratungsgesprächs mit dem Lehrer.
- Die in der Klasse unterrichtenden Kollegen/innen sind Mitglieder der Klassenkonferenz, diese halten die Ergebnisse ihrer Beobachtungen ebenfalls in Beobachtungsbögen fest.
Mitte Januar beschließt die Klassenkonferenz den Wortlaut der Übergangsempfehlungen.
- Die Schulformempfehlung ist Bestandteil des Zeugnisses und enthält verbale Erläuterungen zum Stand des Kindes im Hinblick auf die in den Lehrplänen formulierten verbindlichen Anforderungen am Ende von Klasse 4.
- Die Eltern erhalten ein Anmeldeformular, mit dem sie innerhalb der festgelegten Fristen ihr Kind an einer weiterführenden Schule anmelden. Es ist den Eltern per Schulgesetz nicht erlaubt, ihr Kind an mehreren Schulen anzumelden.