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• Mittwoch, April 08th, 2020

Schule – mal anders

Zurzeit kommen drei Schülerinnen und Schüler in die Schule, um die Notbetreuung zu besuchen. Zwei Mädchen und ein Junge. Zwei Lehrerinnen oder Lehrer und 2 Betreuer sind täglich für die Kinder da. Für alle drei fühlt es sich komisch an. Die Freunde sind nicht da und besonders die ersten Tage waren etwas gruselig. So nach und nach haben die drei sich eingelebt. Man darf zwar nicht nebeneinandersitzen und den Satz „Abstand halten“ kann man schon nicht mehr hören. Aber die Notbetreuung hat auch ihre guten Seiten. Man lernt die Schule mal ganz anders kennen. „In der Schule kann man sich viel besser konzentrieren als zu Hause“ ist ein Satz, den ich hören durfte, als ich gefragt habe, wie das Lernen funktioniert. Gelernt wird immer von 8 Uhr bis halb 10. Dann gibt es erst mal ein gemeinsames Frühstück im Musikraum mit den anderen Kindern und den zwei Lehrkräften, natürlich mit viel Abstand. Nach dem Frühstück geht es mit den Fahrrädern und Rollern, die normalerweise im Keller der Schule schlummern, auf den Schulhof. Eine aufgemalte Straße aus Kreide darf natürlich nicht fehlen. Der Kreativität werden keinen Grenzen gesetzt. Ab und zu geht es auch mal in die Turnhalle, in der zwei Lehrerinnen einen Parcours aus Seilen, Leitern, Kästen und Matten aufgebaut haben. Endlich mal kein Anstehen bevor man starten darf. Hier kann man sich mal richtig austoben und alle Bälle ausprobieren, die sich in den ganzen Schränken verstecken. Die Musik wird laut aufgedreht. Dann ist der Schultag auch schon vorbei und es geht weiter in die Betreuung. Hier wird gespielt, gemalt und bei dem gutem Wetter sogar draußen gesessen und gegessen.  Das Essen müssen sich die Kinder übrigens selber mitbringen. Ein Kind durfte sogar diese Woche beim Anstreichen der Flure helfen, vielmehr er durfte, bevor die Wände gestrichen wurden, auf den Wänden malen. Was für ein Vergnügen! Unten findet ihr ein paar Bilder aus den „Coronaferien“. Auch können alle sehen, wie die Zeit der Ferien genutzt wird, um die Flure zu streichen und unser Gebäude fit zu machen für die Zeit nach den Ferien. 

Das Interview mit den Kindern führte Zoe Föllner

 

Anbei noch ein paar Bilder aus dem aktuellen Schulalltag – einfach anklicken:

 

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• Freitag, Dezember 20th, 2019

 

 

 

 

 

 

Summ, summ, summ, ….

Im Mai kamen zwei ImkerInnen von den Klimawelten in Hilchenbach zu uns, den
Klassen 4a und 4b. Im Sachunterricht hatten wir gerade das Thema Bienen behandelt. Die
Imkerinnen stellten sich als erstes vor und zeigten, wie ein Bienenstock früher aussah.
Der Bienenstock früher war ein Korb aus Stroh und innen hohl.

Die Bienenstöcke heutzutage, auch Beuten genannt, sehen ganz anders aus. Auch so einen hatten die beiden Frauen dabei. Sie sehen aus wie ein viereckiger Kasten, bunt angestrichen und innen drin stecken Rahmen, in die die Bienen ihre Waben bauen.

Na neugierig geworden? Der ganze Text ist im Schuljahr 18/19 zu finden.

Viel Spaß beim Lesen!

 

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• Sonntag, Juli 07th, 2019

Projekttage mit Fun & Brainpower (Text: Kristian Kosch)

Dieses Jahr führte die Geisweider Grundschule vom 20. bis zum 22. Mai Projekttage zum Thema „Kunst und Mathematik“ durch. Nach persönlichen Interessen wählten die Kinder Projektangebote aus, die von Eltern, OGS-Mitarbeitern und vielen Ehrenamtlichen tatkräftig unterstützt wurden. Die Kinder durchliefen die Angebote nach dem Rotationsprinzip und lernten in jahrgangsgemischten Gruppen verschiedene Themen kennen:

Seifenblasen wurden in einer Gruppe zeichnerisch, malerisch und plastisch untersucht. Besonders spannend war für die Kinder die Herstellung eines Seifenblasendrucks mit gefärbter Seifenlauge. Hier entstanden wabenartige Strukturen von filigraner Schönheit.

Die Gruppe „Insektenhotels“ reagierten auf das aktuelle Problem des massiven Insektensterbens. Hier lernten die Kinder, warum Insekten so wichtig sind. Dann zimmerten sie für Bienen, Wespen und Schmetterlinge komfortable Unterkünfte. Die Kinder nahmen die Insektenhotels mit nach Hause und installierten sie dort. So kann jeder dem rapiden Artenschwund ein bisschen entgegenwirken.

Ebenfalls um Insekten ging es beim Angebot „Ameisen“. Hier beschäftigten sich die Kinder näher mit dem Körperbau der Ameisen und bauten diese aus Pappe, Zeitungspapier, Alufolie und vielen Farben nach.

In der Gruppe „Fadenbilder“ wurden Geobretter umfunktioniert: Mit Nägeln erzeugten die Kinder auf Brettern symmetrische Figuren, welche durch Bespannung mit bunter Wolle koloriert wurden.

Die Gruppe „Magische Würfel“ thematisierte verschiedene Würfelnetze und gestaltete Würfel, die man auf verschiedene Arten aufklappen konnte.

Zudem konnten die Schüler eigene Windräder, Papierflieger und kuschelige Pompon-Vögel basteln, kleine Plastiken aus Sand und Alabastermehl modellieren und die sieben Plättchen des Tangram-Legespiels immer wieder neu kombinieren und dadurch zahllose Figuren erfinden.

Ordentlich Brainpower verlangte den Schülern der Vier-Farben-Satz ab: Vier Farben reichen aus, um eine beliebige zweidimensionale Landkarte so einzufärben, dass keine zwei angrenzenden Länder oder Segmente die gleiche Farbe bekommen. Den Satz probierten die kleinen Mathematiker gleich auf großen Transparenten aus, die im Foyer ausgehängt wurden.

Der Höhepunkt der Projekttage folgte am Mittwochnachmittag: Prozesse und Produkte aller Projektgruppen wurden samt einer Diashow präsentiert. Hier zeigten die Kinder den stolzen Eltern, was sie kreiert hatten. Zahlreiche Besucher fanden sich auf dem Rundgang ein und bestaunten die Ergebnisse bei Kaffee und Kuchen.

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• Dienstag, Juni 03rd, 2014
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